Berlin Südkreuz–Blankenfelde (Dresdner Bahn)


Umweltschutz

Durch den Ausbau einer Bahntrasse sind Eingriffe in Natur und Landschaft zwar unvermeidlich, sie können aber gemindert oder ausgeglichen werden. Wenn Verluste an Lebensräumen, vor allem für Tiere und Pflanzen, nicht vor Ort zu kompensieren sind, werden sie an anderer Stelle gleichwertig ersetzt. Dazu wird ein Landschaftspflegerische Begleitplanung (LPB) erstellt.

(Foto: DB AG)

Die Landschaftspfleger haben dabei verschiedene Schutzgüter zu beachten:

  • den Menschen, einschließlich seines Arbeits- und Wohnumfelds

  • die Natur: Tiere und die biologische Vielfalt, Pflanzen, Boden, Wasser, Klima, Luft
  • Landschaft und Erholungsraum
  • die Kultur- und sonstige Sachgüter

Auch die Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern sind zu beachten. Ein anspruchsvoller Abwägungsprozess, den Fachleute vom Bundesamt für Naturschutz, von den Naturschutzbehörden der Länder und den unteren Umweltbehörden aus der Region vorgenommen haben.

Durch den Bau der zweigleisigen Fernbahn gehen bestehende Grünflächen verloren. Als Kompensation sind im LPB an der Dresdner Bahn insgesamt 17 Einzelmaßnahmen vorgesehen. So werden, um das Landschaftsbild aufzuwerten, die Lärmschutzwände an beiden Seiten begrünt. Entlang der Strecke werden Sträucher, Bäume und kleine Wäldchen angepflanzt, Grünstreifen und Wege angelegt.
Nicht an jeder Stelle kann der Verlust direkt vor Ort kompensiert werden. Als Ersatzmaßnahme werden Begrünungen und weitere Maßnahmen im „Regionalen Band: Mauergrünzug – vom Mauerpark zum Naturpark Barnim“ vorgenommen.

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